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Kategorie: Religion - Biografie: Jorge Mario Bergoglio (Papst Franziskus)
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Religion und Kirche:

Biografie


 

Biografie: Jorge Mario Bergoglio

Jorge Mario Bergoglio ist seit dem 13. März 2013 der 266. Bischof von Rom und als Papst Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche sowie Staatsoberhaupt und Souverän des Vatikanstaats. Am 19. März 2013 erhielt er die Insignien der Macht. Vor seiner Wahl durch das Konklave war er Kardinalpriester sowie Erzbischof von Buenos Aires.

Papst Franziskus ist der erste Lateinamerikaner und als Jesuit der erste Ordensangehörige seit Gregor XVI. (1831–1846) und der erste gebürtige Nichteuropäer seit Gregor III. (731–741) in diesem Amt. Er ist Nachfolger des im Februar 2013 zurückgetretenen Papst Benedikt XVI.





Lebenslauf von Papst Franziskus

Jorge Mario Bergoglio wurde am 17. Dezember 1937 in Buenos Aires (Argentinien) geboren.

Zunächst erhielt er einen Diplomabschluss als Chemietechniker, besuchte aber anschließend das Priesterseminar in Villa Devoto. Am 11. März 1958 trat er in das Noviziat der Jesuiten ein und studierte Geisteswissenschaften in Chile und 1963. Nach seiner Rückkehr nach Buenos Aires promovierte er in Philosophie an der Fakultät für Philosophie des Kollegium Maximus „San Jose“ in San Miguel.

Bergoglio war zwischen 1964 und 1965 Professor für Literatur und Psychologie an der Hochschule des Kollegium der Immaculata in Santa Fe und lehrte 1966 die gleiche Materie am Kollegium „El Salvador“ von Buenos Aires.

Von 1967 bis 1970 studierte er Theologie an der theologischen Fakultät des Kollegium «San José» in San Miguel, wo er promovierte. Am 13. Dezember 1969 wurde er zum Priester geweiht. Das Tertiat absolvierte er von 1970-71 in Alcalá De Henares (Spanien) bevor er am 22. April 1973 die feierliche Profess ablegte.

Er war Novizenmeister in Villa Barilari, San Miguel (1972 – 1973), Professor an der theologischen Fakultät, Provinzialrat und Rektor der Hochschule Maximus. Am 31. Juli 1973 wurde er zum Provinzial in Argentinien ernannt. Diese Position hatte er sechs Jahre lang inne.

Von 1980 bis 1986 war er Rektor des Kollegiums Maximus und der Fakultäten für Philosophie und Theologie des gleichen Hauses und Pfarrer der Pfarrei von San José, in der Diözese von San Miguel. Im März 1986 reiste er nach Deutschland, um seine Doktorarbeit abzuschließen; dann schickten ihn seine Vorgesetzten an das Kollegium „El Salvador“, von wo aus er an die Kirche Compañía de Jesús in Córdoba als Beichtvater und Spiritual ging.

Am 20. Mai 1992 ernannte ihn der 2005 verstorbene Papst Johannes Paul II. zum Titularbischof von Auca und Weihbischof von Buenos Aires. Am 27. Juni desselben Jahres erhielt er in der Kathedrale von Buenos Aires die Bischofsweihe von Kardinal Antonio Quarracino, des Apostolischen Nuntius Erzbischof Ubaldo Calabresi und Bischof von Mercedes-Luján, S.E. Emilio Ogñénovich.

Am 3. Juni 1997 wurde er zum Erzbischof Koadjutor von Buenos Aires und am 28. Februar 1998, zum Erzbischof von Buenos Aires als Nachfolger des verstorbenen Kardinals Quarracino ernannt.

Bergoglio ist Autor der Bücher: «Meditaciones para religiosos “1982, «Reflexiones sobre la vida apostólica» von 1986 und “Reflexiones de esperanza» 1992.

Bergoglio ist Ordinarius für die Gläubigen des Orientalischen Ritus in Argentinien, die über keinen Ordinarius des eigenen Ritus verfügen und Kanzler der katholischen Universität von Argentinien.

Zusätzlicher Hauptberichterstatter für die 10. Ordentliche Generalversammlung der Bischofssynode (Oktober 2001).

Von November 2005 bis November 2011 war er Präsident der argentinischen Bischofskonferenz.

Er wurde im Konsitorium vom 21. Februar 2001 von Johannes Paul II zum Kardinal ernannt, mit der Titularkirche von San Roberto Bellarmino.

Er war ein Mitglied:

• folgender Kongregationen:

- für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung
- für den Klerus
- für die Institute geweihten Lebens
- Gesellschaften des apostolischen Lebens

• des Päpstlichen Rates für die Familie

• der Päpstlichen Kommission für Lateinamerika



Nachrichten zum Konklave 2005
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