Lernstandserhebung
Lernstandserhebungen werden zentral im Rahmen der
Qualitätssicherung an Schulen regelmäßig in den drei Hauptfächern
durchgeführt (Deutsch, Mathematik und Englisch). In
Nordrhein-Westfalen betrifft das zum Beispiel die 3. und 8. Klassen.
Die Lernstandserhebungen entstanden vor allem wegen der Diskussion um
das schlechte Abschneiden Nordrhein-Westfalens in der PISA-Studie und
stehen im Kontext der so genannten "empirischen Wende", in der die
tatsächlich erreichten Ergebnisse (Wirkungsqualität) für die Schul-
und Unterrichtsentwicklung wie auch für die Steuerung des
Bildungssystems entscheidende Bedeutung erlangt haben.
In den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Bremen,
Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und
Schleswig-Holstein wird unter dem Namen VERA (Vergleichsarbeiten in
Deutsch und Mathematik) eine Lernstandserhebung in den 4.
Grundschulklassen (zukünftig bereits in den 3. Klassen) durchgeführt .
Dieses Projekt wurde in Rheinland-Pfalz entwickelt und von den anderen
Teilnehmenden Bundesländer übernommen. Die von der CDU regierten
Länder nehmen nicht daran teil (mit Ausnahme von NRW / seit 2005
CDU-regiert). Ab 2007 ändert sich der Erhebungszeitpunkt: Statt wie
bisher Anfang der 4. Klasse wird (mit Ausnahme von Berlin und
Brandenburg) auf eine Überprüfung der Leistungen am Ende der 3. Klasse
umgestellt.
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Update : Donnerstag, 03. Mai 2007 |